Ich setze mich still an das Bett. Die Atemaussetzer werden länger. Ich habe keine Furcht sollte Frau M. bei mir sterben, denn ich kann jederzeit den netten Nachtdienst rufen, falls ich unsicher bin.

Auch ich lese noch in meinem Buch, da Frau M. nicht mehr ansprechbar ist. Ich halte oft ihre Hand, weil ich spüre, dass sie dadurch ruhiger wird.

 

Der Frühdienst kommt schon um 7.oo Uhr in das Zimmer. Da ich heute (ausnahmsweise einen Frühtermin habe) kann ich mich um 7.3o Uhr von Frau M. mit guten Segenswünschen verabschieden.

Das Taxi bringt auch mich wieder nach Hause.