Die Bewohnerin hatte wohl noch ein Schmerzmittel bekommen, sie schläft jedenfalls sehr ruhig. Der Nachtdienst begrüßt mich und fragt ob ich etwas zu Trinken haben möchte. Die Aufmerksamkeit in den Häusern ist sehr sympathisch. Da es eine ruhige Nacht ist, kann auch ich in meinem Buch lesen. Gegen 2.oo Uhr kommt der Nachtdienst zur kurzen Pflege. Dazu verlasse ich das Zimmer, häufig wird der Bewohner anders gelagert und ich stelle meinen Stuhl an die jeweilige Bettseite.

Frau M. macht kurz die Augen auf, sieht mich an, ich lächle und sie schließt wieder ihre Augen. Aber der Atem hat sich verändert. Frau M. hat jetzt häufiger Atemaussetzer. Ich halte ihre Hand und das muss ihr wohl gut tun.

Die Zeit ist vergangen und ich werde wieder abgelöst. Auch hier ein kurzer Austausch und ich gehe, weil das Taxi wartet, um mich sicher nach Hause zu bringen.